Aborigines, Bruce Chatwin, Spaziergangsforschung und M.I.A.

In meiner Sammlung von Biologiebüchern befindet sich auch ein obskures Nazi-Schulbuch der „Biologie für Oberschule und Gymnasien“. Dort steht in einem polemischen Artikel über die Uraustralier (im Kapitel über die Entstehung der Rassen) der wunderschöne Satz: „So leben diese urtümlichen Menschen unbesorgt um die Zukunft in den Tag hinein.“  Whow, das ist ein Ziel, ganz im Sinne dieses Weblogs. Dazu noch zwei Zitate aus  dem Buch „Traumpfade – The Songlines“ von Bruce Chatwin (über den es auch eine deutsche Website gibt), das von seinen Reisen zu den Ureinwohnern Australiens erzählt: „Es ist gut Dinge zu sammeln, aber es ist besser spazierenzugehen (Anatol France)“ + „Seßhafte Arten … sind wie seßhafte Gene gerne eine Zeitlang unerhört erfolgreich, doch am Ende zerstören sie sich selbst.“ Hier ist ein Hinweis auf die Spaziergangsforschung von Betram Weißhaar (sehr schöner Name zu diesem entspannten, spannenden Thema) sinnvoll. Interview mit Bertram Weißhaar in der TAZ vom 7.4.2003. Und der Weblog zur Promenadologie (Spaziergangswissenschaft).

Zur Untermalung das wunderschöne „Mango Pickle Down River“ das die englische Sängerin M.I.A. mit einer Gruppe australischer Kinder eingespielt hat, natürlich mit dem unvermeidlichen Didgeridoo (das mir hier aber wirklich gut gefällt):

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