„Lob des Nichtstuns …

… oder die Kunst der Muße und der Faulheit“ heißt ein schmales Buch aus dem Sansoucci-Verlag Zürich, das 1973 von Ottokar Wirth herausgegeben wurde (mit Illustrationen von Robert Wyss). Der Klappentext lautet:
Von Friedrich Schleges Einsicht ausgehend, daß die Faulheit „das letzte Gut darstellt“ darstellt, „das vom Paradies übriggeblieben ist“, möchte der Herausgeber mit dieser „Verteidigung des Nichtstuns und der Muße“ zur Rettung dieses gefährdeten Gutes beitragen, wobei er sich auf manche illustre Lobredner der Faulheit, von Mark Twain bis Hermann Hesse, berufen kann, die es trotz dieser Neigung zu Ruhm und Einkommen gebracht haben. Vor allem scheint ihm wichtig, daß jene, welche noch der Faulheit obliegen, es guten Gewissens tun, waren es doch – um mit Chesterton zu sprechen – „meistens die Emsigen und Eilfertigen, welche die Welt ins Unglück gestürzt haben“.

I didn´t go to work today …

London, Dezember 1986

Dieses schöne Plakat habe ich im Dezember 1986 in London an einer Hauswand fotografiert, leider keinen Urhebervermerk gefunden. Den Text hier  nochmal für Google: I didn´t go to work today, I don´t think I’ll go tomorrow. Let´s take control of our lives and live for pleasure not pain.

Das Recht auf Faulheit

„Das Recht auf Faulheit (Im Original: »Le droit à la paresse«) ist eine literarisches Werk von Paul Lafargue aus dem Jahre 1880 zur Widerlegung des »Rechts auf Arbeit« von 1848. “  mehr bei Wikipedia … Paul Lafargue war ein Schwiegersohn von Karl Marx und hat 1880 nach einem Opernbesuch mit seiner Frau Selbstmord begangen. Lenin hat bei der Beerdigung eine Grabrede gehalten.